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WordPress sicher updaten

Zuletzt aktualisiert: 05. June 2026

Anleitung: WordPress sicher updaten. Schritt für Schritt für HostingPlus-Kunden – mit allen nötigen Klicks und Befehlen. WordPress-Core, Plugins und Themes ohne Risiko aktualisieren. Backup vorher, Smart Updates des WP-Toolkits, Rollback-Strategie bei Problemen.

WordPress-Updates sind oft Sicherheits-kritisch — alte Versionen sind das Hauptziel von Hack-Attacken. Aber Updates können auch brechen, deshalb der richtige Ablauf:

Vorher: Backup!

Vor jedem größeren Update ein manuelles Plesk-Backup. Damit bist du in 5 Minuten zurück, falls etwas schief geht. Das Plesk-Backup deckt Dateien + Datenbank ab — beides nötig für ein vollständiges Restore.

WordPress-Core updaten

  1. Im WP-Admin » Aktualisierungen siehst du, ob ein Core-Update verfügbar ist
  2. Vor dem Klick: alle Plugins müssen mit der neuen WP-Version kompatibel sein — Plugin-Listen-Site checken
  3. Klick auf Aktualisieren — dauert 30 Sekunden
  4. Site testen: Frontend laden, Admin durchklicken

Plugins updaten — am besten via WP-Toolkit „Smart Updates“

Das Plesk WP-Toolkit hat ein einzigartiges Feature: Smart Updates. Es macht vorm Update einen Klon der Site auf einer Staging-Subdomain, fährt das Update dort, vergleicht visuell vor/nach (KI-basiert) und meldet, ob die Site noch aussieht wie vorher. Erst dann wird das Update auf live übertragen.

  1. Plesk » WP-Toolkit » deine Site » Tab Updates
  2. Smart Updates aktivieren (einmalig)
  3. Verfügbare Updates auswählen » Aktualisieren mit Smart Updates
  4. WP-Toolkit zeigt: erfolgreich oder Probleme entdeckt

Themes updaten

Genauso wie Plugins. Achtung bei Custom-Themes mit eigenen Anpassungen — falls du am Theme-Code geändert hast (statt ein Child-Theme zu nutzen), gehen die Änderungen beim Update verloren. Lösung: Child-Theme verwenden.

Update bricht die Site — was tun?

Drei Wege zurück:

  1. Plesk-Backup wiederherstellen — der schnellste Weg, kompletter Rollback in 5 Minuten
  2. Plugin/Theme deaktivieren via FTP: in /wp-content/plugins/ den Ordner des problematischen Plugins umbenennen — WordPress deaktiviert es automatisch
  3. WP-Toolkit-Klon nutzen: Falls du Smart Updates fährst, gibt es einen Pre-Update-Klon, von dem du zurückkopieren kannst

Auto-Updates: ja oder nein?

  • Sicherheits-Updates für Core: immer an
  • Major-Updates für Core (X.0): manuell, mit Smart Updates
  • Plugins: für unkritische Plugins (Cookie-Banner, Analytics) automatisch; für E-Commerce-Plugins (WooCommerce) lieber manuell mit Smart Updates
  • Themes: manuell — Themes betreffen das gesamte Layout

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